Donnerstag, 7. Januar 2010

Katastrophe. Dieses DELF. Ich gebe einen Freudentanz, wenn ich die mündliche Prüfung hinter mir hab. Ich komme zu gar nichts mehr. Ich werde erdrückt, von Grammatikbüchern, Cahiers, Textbüchern, Hörverstehensaufgaben, Notizen. Waaaah! Ich brauch alles Glück der Welt für Samstag.



Der erste Schultag verlief normal, man fühlte sich direkt wieder in den Stress (als ob ich nicht genug hätte) integriert. Die Mathelehrerin hatte einen ihrer üblichen Wutausbrüche, in Kunst starteten wir ein neues Projekt und in Englisch bekamen wir die noch ausstehende Arbeit zurück, die bei mir, genauso wie die letzte auch, eine 4 war. Da dachte ich mir so ganz spontan: "Da musse aber wat dran ändern, Kind." und  schnell war meine englischtalentierte Freundin K.S. jeden Mittwoch als Nachhilfelehrerin eingestellt.
Was meine Situation nicht verbessert, ist, dass ich verplantes Mädchen die Kette meiner Freundin veroren hab, ihr wunderbares Geschenk. Aber ich finde es noch.

Morgen hat mein Vater Geburtstag und da ich nicht von mir behaupten kann, Geld zu haben, fotografiere ich mich zusammen mit meiner Schwester, bearbeite das Foto und reiche es in dm ein. Nichts davon ist bisher getan, da es jetzt mit den Hausaufgaben noch schwieriger geworden ist, Zeit zu finden. Ja, ich habe Zeit zu bloggen, aber auch nur abends, wenn mein Vater wieder hier ist.

Ich glaubs nicht. Unsere Stadt hat nicht nur alle Freibäder geschlossen. Nein, damit käme ich zurecht. Sie überlegt sich, die Stadtbibliothek zu schießen. Dieser wunderwundervolle Ort, voller wunderwundervoller Bücher. Dieses alte Gebäude mit Büchern zu wirklich allen Themen. Es soll zwar eine Onlinebibliothek eingerichtet werden, aber ich finde das grauenvoll. Die armen Bücher. Ich finde, es hat etwas magisches, die Seiten zu riechen und sie eigenhändig umzublättern, den Staub des Buchrückens abwischen, wenn er lange im Regal stand. Ich finde es ist Vergewaltigung, eBooks einzuführen. Irgendwann endet das wie mit der Musikbranche heute. Die Bücher werden schwarz geladen und die mit Talent gesegneten Schriftsteller verdienen nicht nur wenig, sondern gar nichts. Schade.

Eine gute Nachricht gibt es aber doch noch: Mein MP3- Player ist kaputt. Mein 3. inzwischen. Alles so Billigkram unter 60 Euro. Glücklicherweise hat der Bruder eines Freundes von A. einen iPod. Den er mir verkauft für 40 Euro *.* Und meine Mutter leiht mir was. Endlich

Sobald ich die Zeit und Lust aufbringe, ändere ich das Layout







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